Als Junge erkrankte Tōshi Yoshida an Kinderlähmung, die ein Bein lähmte. Diese Behinderung begleitete ihn sein ganzes Leben. Der andere, noch wichtigere Einfluss auf sein Leben war sein Vater, Hiroshi Yoshida. In „A Japanese legacy, four generations of Yoshida family artists“ heißt es: „Die Familie, dieses Bollwerk gegen berufliche Prüfungen und gesellschaftliche Widrigkeiten, bot Tōshi nur teilweisen Trost. Sein Vater – zugleich sein Lehrer und schärfster Kritiker – versuchte, Tōshi und seine Kunst zu einer Art zweiter Generation seiner selbst und seines eigenen, überaus erfolgreichen Naturalismus zu formen. […] Erst mit Hiroshis Tod im Jahr 1950 löste sich Tōshi etwas vom Familienpatriarchen und begann, einen ausdrucksstärkeren Stil zu pflegen.“ Und weiter: „In all seinen Stilen und Sujets bevorzugte Tōshi natürliche Formen und Darstellungsweisen, die Ruhe ausstrahlen.“ (ebd., S. 73.)