Ken Tagawa wurde in Nagasaki geboren. 1924 schloss er die Nagasaki Handelsschule ab. Anschließend zog er nach Tokio, wo er bei Onchi Kō shirō die Kunst des Holzschnitts erlernte. Seine ersten Holzschnitte fertigte er 1932 an. 1934 kehrte er nach Nagasaki zurück und gründete dort eine Druckkünstlervereinigung. Er war maßgeblich an der Veröffentlichung der Zeitschrift „Hanga Nagasaki“ beteiligt.
1941 wurde er Mitglied der Nihon Hanga Kyōkai. Während des Krieges gründete er erneut eine Druckgrafikgesellschaft, diesmal in Shanghai. 1945 kehrte er nach Japan und 1949 nach Nagasaki zurück. 1956 erhielt er den Nagasaki-Kulturpreis. Beeinflusst von den Werken Sumio Kawakamis schuf er auch eine Reihe von Ansichten Nagasakis.