Kiyoshi Saitō erlernte die Ölmalerei am Hongō Kaiga Kenkyō jo (Institut für Malereiforschung) und arbeitete anschließend für die Asahi Shimbun. Während seines Studiums fertigte er seine ersten Holzschnitte an und erwies sich schließlich als überaus produktiver Künstler. Sein erster bedeutender Auftritt war 1945 in der Mappe Tōkyō Kaikō Zu, zu der er den Holzschnitt „Asakusa Kwannon“ beisteuerte. 1947 hatte er eine Gemeinschaftsausstellung mit Hiratsuka Un'ichi und Kawanishi Hide, und dort verkaufte er seinen ersten Druck. Außerhalb Japans stieg sein Stern viel schneller auf als unter seinen Landsleuten, und dies blieb während seiner gesamten Karriere so. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm 1951 mit dem Gewinn des ersten Preises auf der Biennale für Druckgrafik in São Paulo. Seine Werke sind sofort erkennbar, stets ein Zeichen eines guten Künstlers. Seine Hauptmotive sind Landschaften, aber er malte auch Figuren (Frauen und Kinder) und stellte Tiere (hauptsächlich Hunde) dar. Seine Werke existieren in limitierten und unlimitierten Auflagen, gedruckt von ihm selbst und von externen Druckereien, und seine größeren, selbstgedruckten limitierten Auflagen zählen zu seinen teuersten.