Nächste Aktualisierung: 12. Dezember, 15:00 Uhr MEZ (Pariser Zeit)
US-Kunden: Bestellung von der Exekutivzollverordnung ausgenommen

Dein Warenkorb

Nakajima Kiyoshi (1943 - )

Nakajima Kiyoshi (ä¸å³¶ æ½”) wurde im April 1943 in der Mandschurei (Nordostchina) geboren. Nach dem Krieg zogen seine Eltern nach Saga (Nordwest-Kyūshū), und er besuchte die Nishi-Karatsu-Präfekturoberschule. Am Vorabend seines Schulabschlusses, als er 18 Jahre alt war, starb seine Mutter an Krebs. Sein Vater heiratete zwei Monate später erneut.
Unter Schock stehend, konnte Nakajima Kiyoshi seine Hochschulaufnahmeprüfung nicht ablegen. Stattdessen saß er am Strand und warf Flaschen mit Briefen an seine verstorbene Mutter ins Meer.
1964, im Jahr der Olympischen Spiele in Tokio, zog er dorthin und stürzte sich in die Werbebranche. Einen Teil seines kargen Verdienstes gab er seiner Schwester, die noch zur Schule ging (und mittellos war). In Tokio arbeitete er nebenbei als Karikaturist.
Mit 28 Jahren zog er nach Paris, wo er eine Kunsthochschule besuchte. Nach und nach entwickelte er sich als Maler weiter und erlangte 1982 Berühmtheit, als eine Ausstellung seiner Gemälde durch Japan tourte. Der Kunstkritiker Susumu Abe gab ihm den Beinamen „Windmaler“ (風㠮画家 - kaze no gaka), ein Spitzname, der ihm seither anhaftet.
1987 gewann er in Bologna den Grafikpreis der Internationalen Kinderbuchausstellung.
1998 schloss er eine vielbeachtete Gemäldeserie zur Geschichte vom Prinzen Genji ab. 2003 kehrte er nach Frankreich zurück, um dort einige Zeit zu malen.

Nakajima Kiyoshi ist vor allem als Maler und Kinderbuchillustrator bekannt. Daneben schuf er eine kleine Serie von Holzschnitten, die junge Mädchen, meist in melancholischer Stimmung, zeigen.