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Maeda Tôshirô (1904 - 1990)

Tōshirō Maeda wurde in Akashi, Präfektur Hyōgo, geboren. Er lebte fast sein ganzes Leben in Osaka. 1927 schloss er sein Studium an der Höheren Handelsschule Kobe ab und trat als Grafiker in ein Unternehmen ein. Er brachte sich die Hanga-Techniken selbst bei, indem er mit Linoleum arbeitete. Später wechselte er zum Holzschnitt, fertigte aber zeitlebens weiterhin Linolschnitte an (oft mit Ölfarben). In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg war er aktives Mitglied der Nihon Hanga Kyōkai und anderer Künstlergruppen, wie beispielsweise der Shun'yōkai („Vereinigung des Frühlingsprinzips“), die 1922 von Morita Tsunetomo und Yamamoto Kanae (ao) gegründet worden war und die Malerei im westlichen Stil förderte.
Während des Zweiten Weltkriegs lebte er in der Mandschurei und arbeitete im Kulturzentrum für Nordostasien. Nach dem Krieg setzte er seine Karriere fort und beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. Unter anderem war er 1957, 1960 und 1962 auf der Internationalen Druckgrafik-Biennale in Tokio vertreten.